Das Testament – Wo ist es hinterlegt?

Inhaltsverzeichnis

  1. Ein Leben Endet
  2. Wichtige Dokumente, die nach dem Tod einer geliebten Person benötigt werden
  3. Die ersten Tage nach dem Tod
  4. Die Todesanzeige – Wie ist sie aufgebaut und was kostet sie?
  5. Welche Bestattungsarten gibt es und wo liegen die Kosten?
  6. Der Tag der Beerdigung
  7. Trauerkaffee nach der Beerdigung
  8. Aufbereitung der Formalitäten in einem Todesfall
  9. Der Nachruf – Alles zum Inhalt, zur Gestaltung und zu den Kosten
  10. Alles rund um das Thema Erbe
  11. Alles rund um das Thema Erbschein
  12. Das Testament – Wo ist es hinterlegt?

Die ersten Hürden nach dem Tod Ihres Angehörigen haben Sie mittlerweile geschafft. Nun folgt ein weiterer wichtiger Schritt, mit dem Sie sich als nahe Angehörige eines Verstorbenen beschäftigen müssen. Das Testament – Das Testament verschafft Ihnen Klarheit darüber, was der Verstorbene mit seinem Vermögen geplant hat.

Oftmals wissen Angehörige jedoch gar nicht, ob es überhaupt ein Testament gibt und wo dieses hinterlegt sein könnte. Mittlerweile gibt es verschiedene Wege ein Vermächtnis aufzubewahren.

Vier davon werden wir Ihnen in den folgenden Absätzen vorstellen.

1. Das Testament liegt beim Notar

Viele Menschen entscheiden sich dafür, ihr Vermächtnis bei einem Notar zu hinterlegen. Dies ist eine sehr gute Entscheidung, denn so wird gewährleistet, dass das Vermächtnis nicht durch Fremde abgeändert werden kann und es nicht verloren gehen kann. Sie müssen sich demnach keine Gedanken mehr über die Sicherheit machen.

Des Weiteren profitieren Sie durch die Hinterlegung des Testaments bei einem Notar, von einer doppelten Sicherheit. Der Notar bewahrt das Vermächtnis nämlich nicht selbst auf. Er arbeitet mit dem zuständigen Amtsgericht zusammen und leitet es dorthin weiter. Dort wird es gelagert und zusätzlich im Testamentregister eingetragen.

2. Der Verstorbene hat das Testament privat hinterlegt

Als unsicherste Methode gilt die private Hinterlegung des Vermächtnisses. Es kommt nicht selten vor, dass Angehörige das Vermächtnis vernichten, um so ihre Chance auf ein Erbe wieder zu erhöhen. Des Weiteren muss der Verstorbene vorab dafür sorgen, dass das Testament nach seinem Tod auch auffindbar ist oder jemanden davon berichten, wo das Vermächtnis versteckt ist.

Ein Vorteil, den die private Hinterlegung mit sich bringt, sind natürlich die Kosten. Die Hinterlegung bei einem Notar kostet Geld, zu Hause kann das Testament kostenlos aufbewahrt werden.

3. Das Amtsgericht bewahrt das Vermächtnis auf

Eine weitere Möglichkeit zur Hinterlegung stellt das Amtsgericht dar. Dieser Vorgang ist ähnlich wie die Hinterlegung bei einem Notar. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass das Vermächtnis des Verstorbenen auch unwirksam sein kann, falls es fehlerhaft ist. Es wird vorab nicht nur das Amtsgericht überprüft. Ein Notar schaut sich das Testament vorab an und spricht alles fehlerhaften Punkte vorab mit der verstorbenen Person durch.

4. Informationen zur Verwahrung in einem zentralen Testamentregister

Der zentrale Testamentregister ist nicht dafür vorgesehen, das Vermächtnis selbst zu bewahren, sondern die Informationen zur Verwahrung für Angehörige zugänglich zu machen. Als Erbe bietet Ihnen das den Vorteil, dass Sie sich nicht auf eine langwierige Suche nach den richtigen Informationen machen müssen.

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