Ein Leben endet

Inhaltsverzeichnis

  1. Ein Leben Endet
  2. Wichtige Dokumente, die nach dem Tod einer geliebten Person benötigt werden
  3. Die ersten Tage nach dem Tod
  4. Die Todesanzeige – Wie ist sie aufgebaut und was kostet sie?
  5. Welche Bestattungsarten gibt es und wo liegen die Kosten?
  6. Der Tag der Beerdigung

Ein Leben endet – dieser Tag ist für Angehörige, Freunde und Bekannte ein trauriger Tag voller Schmerz und Emotionen. Die Hinterbliebenen erinnern sich an die schönsten Momente mit der Verstorbenen Person zurück. Die Gedanken sind nicht sortiert und es fällt uns schwer überhaupt an etwas anderes zu denken.

Je nachdem, ob Sie die Chance dazu haben, die Verstorbene Person noch einmal zu sehen, können Sie selbst entscheiden, ob Sie diese Option nutzen möchten. Viele Hinterbliebene nutzen die Chance gerne, um sich noch einmal persönlich von Ihren Liebsten zu verabschieden. Häufig passiert es jedoch auch, dass Angehörige diese Möglichkeit nicht mehr haben. Menschen, die plötzlich durch einen Unfall, einen Flugzeugabsturz oder Totschlag aus dem Leben gerissen werden, sehen häufig nicht mehr so aus, wie Angehörige sie in Erinnerung hatten. Mediziner raten in solch einem Fall davon ab, sich noch einmal persönlich von der Person zu verabschieden, um die Angehörigen nicht zu traumatisieren.

Doch der Tod bringt nicht nur eine Menge Traurigkeit mit sich, sondern auch eine Vielzahl an Aufgaben, die nach dem Tod einer geliebten Person erledigt werden müssen.

Ihr Angehöriger wird für tot erklärt

An dem Tag, an dem das Leben Ihres Angehörigen endet, muss Ihr Angehöriger durch einen Arzt für tot erklärt werden. Für den Fall, dass sich der Verstorbene bereits im Krankenhaus befindet, müssen Sie sich als Hinterbliebene um nichts weiter kümmern, denn der Arzt vor Ort wird die Ihnen nahestehende Person nach einer ausreichenden Untersuchung für tot erklären.

Anders sieht der Fall aus, wenn die Person zu Hause und ohne Vorwarnung stirbt. In diesem Fall müssen Sie entweder Ihren Hausarzt oder die 112 anrufen und diese über den Tod informieren. Der Hausarzt wird dann rausrücken und den Tod vor Ort feststellen und bestätigen.

Was steht im Totenschein und wofür wird er benötigt?

Den Totenschein erhalten Sie entweder direkt im Krankenhaus oder von dem Arzt, der vor Ort die Leichenschau durchgeführt hat. Neben Informationen zur Leichenschau beinhaltet der Totenschein auch persönliche Informationen und die Todesursache des Verstorbenen. Folgende Informationen befinden sich noch auf dem Totenschein:

Nicht vertraulicher Teil:

  • Vor- und Nachname
  • Geschlecht
  • Geburtstag sowie Geburtsort
  • Der zuletzt behandelnde Arzt
  • Sterbeort sowie Sterbezeitpunkt
  • Eine Unterschrift und die Personalien des Arztes, der den Patienten für tot erklärt hat

        Vertraulicher Teil:

  • Warnhinweise zu möglichen Infektionsgefahren
  • Todesart -> natürlich oder nicht natürlich (Unfall, Suizid, Tötung usw.)
  • Anzeichen des Todes
  • Klassifikation der Todesursache
  • Todesursache und deren Entscheidungsgründe

Als Hinterbliebene benötigen Sie den nicht vertraulichen Teil des Totenscheins, um die Sterbeurkunde bei Ihrem zuständigen Standesamt zu beantragen. Außerdem nutzt das Standesamt die Angaben des Totenscheins, um sie in die Bevölkerungsstatistik mit aufzunehmen. Der vertrauliche Teil wird für unterschiedliche Zwecke verwendet. Beispielsweise benötigt die Rechtsmedizin den vertraulichen Teil, um die genaue Todesursache, bei einem nicht natürlichen Tod zu klären. Das Krematorium benötigt die Informationen, wenn es zu einer Feuerbestattung kommen soll.

Der Tod einer geliebten Person ist nie leicht und für viele Menschen schwer zu verarbeiten. In den folgenden Texten zum Thema „Ein Leben endet, doch wie geht es für Angehörige weiter?“ informiert Budde Grabmale zu weiteren Punkten, die nach dem Tod erledigt werden müssen und wie Sie den Tod einer geliebten Person vielleicht besser verarbeiten können.