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Todesfall im Urlaub – Was passiert mit Verstorbenen im Ausland? 

Ein Todesfall im Ausland stellt Angehörige vor eine besonders belastende Situation. Neben der emotionalen Trauer kommen zahlreiche organisatorische Herausforderungen hinzu. Was ist sofort zu tun? Welche Behördengänge sind notwendig? Und wie läuft eine Überführung nach Deutschland ab? In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Schritte im Ernstfall erforderlich sind – und was Sie bereits im Vorfeld beachten sollten.

Erste Schritte nach einem Todesfall im Ausland 

Tritt ein Todesfall im Ausland ein, ist der erste Ansprechpartner meist die örtliche Polizei oder das Krankenhaus. Sie stellen in der Regel eine vorläufige Todesbescheinigung aus und leiten die ersten Schritte ein. Wichtig ist, auch die deutsche Botschaft oder das nächste Konsulat zu kontaktieren. Diese Behörden unterstützen bei der Ausstellung offizieller Dokumente, beraten zur rechtlichen Lage im jeweiligen Land und stellen den Kontakt zu seriösen Bestattungsunternehmen vor Ort her. 

Die Entscheidung: Überführung oder Beisetzung im Ausland? 

Eine der wichtigsten Fragen nach einem Todesfall im Ausland ist, ob der oder die Verstorbene nach Deutschland überführt oder im Urlaubsland bestattet werden soll. Eine Beisetzung vor Ort kann unter Umständen schneller und günstiger sein, entspricht aber nicht immer dem Wunsch des Verstorbenen oder der Familie. Für die Überführung ist ein sogenannter Leichenpass notwendig sowie eine internationale Sterbeurkunde. Auch ein spezielles Transportdokument für die Fluggesellschaft wird benötigt. 

Die Kosten für eine Überführung variieren je nach Land, Entfernung und Aufwand, können aber leicht mehrere tausend Euro betragen. Wer eine Auslandskrankenversicherung oder eine Rückholversicherung abgeschlossen hat, ist in solchen Fällen gut abgesichert. Diese übernehmen häufig die gesamten Kosten der Überführung und helfen bei der Organisation. Ohne Versicherung kann ein Todesfall im Ausland jedoch schnell zur finanziellen Belastung für die Hinterbliebenen werden. 

Welche Dokumente werden benötigt? 

Zu den wichtigsten Unterlagen zählen: 

  • Internationale Sterbeurkunde
  • Leichenpass (ausgestellt vom Gesundheitsamt)
  • Ausweisdokument der verstorbenen Person
  • Nachweis über die Todesursache (je nach Land)
  • Transportgenehmigung für den Flug

Die deutsche Auslandsvertretung hilft bei der Beschaffung dieser Unterlagen und stellt auf Wunsch auch Kontakte zu geeigneten Dienstleistern bereit.

Prävention: Was kann man vor der Reise tun? 

Um im Fall der Fälle gut vorbereitet zu sein, empfiehlt es sich, bereits vor Reiseantritt einige Vorkehrungen zu treffen. Dazu gehört insbesondere der Abschluss einer passenden Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption. Außerdem kann es hilfreich sein, persönliche Wünsche zur Beisetzung im Ausland oder zur Rückführung mit den Angehörigen zu besprechen. 

Fazit 

Ein Todesfall im Ausland ist eine emotionale und logistische Ausnahmesituation. Wer vorbereitet ist und im Vorfeld die richtigen Vorkehrungen trifft, kann seinen Angehörigen in einer ohnehin schweren Zeit zumindest etwas organisatorischen Druck nehmen. Die Unterstützung durch Botschaften, Konsulate und erfahrene Bestattungsunternehmen hilft, die notwendigen Schritte strukturiert und würdevoll zu bewältigen. 

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